Keimzeit, Bewässerung, Vorbereitung und Wachstumsbedingungen

Je nach Sorte der Samen und den gegebenen Wachstumsbedingungen dauert die Rasenkeimung 7 bis 20 Tage.

Keimzeit des Rasen variiert stark

Wie alles in der Natur hängt die Keimzeit des Rasens von zahlreichen Faktoren ab. Luft, Wasser und Bodenverhältnisse führen zu den unterschiedlichsten Keimzeiten, die stark variieren. Besonders die Temperatur besitzt einen großen Einfluss. Dieser kann mit den menschlichen Reaktionen verglichen werden.

Ist es draußen kalt, bleiben wir gern drinnen, ist es zu warm, schützen wir uns gern im kühlen Haus. Die Rasensaat reagiert ähnlich.

Als ideal für die Keimung gelten konstante Temperaturverhältnisse im mittleren Bereich von 15 bis 20 Grad Celsius. Wenn dieses Kriterium stimmt, kommt es besonders auf die verwendete Samensorte an. Pauschal kann aber eine Zeitspanne von 7 bis zu 20 Tagen zur Keimung für Rasensaat festgelegt werden.

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Bewässerung und Vorbereitung des Bodens

Gute Wachstumsbedingungen sind bedeutend für die Rasenkeimung. In der Vorbereitung erfolgt eine wirksame Auflockerung des Bodens, außerdem sollte nicht zuviel Erde auf den Samen liegen.

Die zukünftige Wiese wird feucht, aber nicht zu feucht gehalten. Staunässe verdirbt die Rasensaat und erzeugt größeren Schaden. Mitunter verfaulen die Samen sogar. Ein paar Tage Trockenheit bringen dagegen höchstens eine Verlängerung der Keimdauer mit sich.

Experimente schaffen Klarheit zur Keimdauer

Wer möchte, kann die Keimzeit des Rasens vorher testen. Ein paar Samen werden auf ein Küchentuch gegeben und bewässert. Wenn diese ausschlagen, zeigt das die Keimzeit an. Dieses kleine Experiment könnte natürlich auch begleitend zum draußen ausgebrachten Rasensamen durchgeführt werden.

Auf diese Weise kann die Keimung verglichen und kontrolliert werden. Wichtig wäre, dass die Lichtverhältnisse und die Temperatur ähnlich gestaltet sind.

Rasen sehr grün
Grüner und kraftvoller Rasen

Die Wachstumsbedingungen sinnvoll optimieren

Die Rasenkeimung läuft schneller ab, wenn die Erde zuvor mit einem Bodenaktivator behandelt wird und eine Zuführung nützlicher Nährstoffe erfolgt. Im günstigsten Fall kommen die Graspflanzen in knapp einer Woche zum Vorschein.
Die regelmäßige Bewässerung in Trockenzeiten ist selbstverständlich. Die Rasenkeimlinge dürfen nicht austrocknen. Bei zu großer Dürre kann sich die Rasenkeimung sogar trotz Beregnung über 20 Tage hinaus verlängern oder gar nicht eintreten.

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Partielle Keimung des Rasen normal

Die Rasensaat setzt sich aus zahlreichen verschiedenen Grassorten zusammen. Dadurch kommt es mit Sicherheit dazu, dass einige Stellen eher keimen, während andere erst später folgen. Stellen, die von der Sonne beansprucht werden oder im Schatten liegen, keimen generell verzögert.

Turbosaat macht Tempo

Verschiedene Händler bieten eine Turbosaat an, die unter 7 Tagen keimen soll. Sie kostet mehr und verfügt in der Regel über Beimengungen, die die Rasenkeimung antreiben.

Das können bestimmte Düngersorten sein. Solche Samen eignen sich vor allem zu Nachsaaten, um unbewachsene Stellen zu vermeiden.